Unsere Juroren sind erfahrene und ausgewiesene Fachleute in der Prävention und Gesundheitsförderung, Praktiker und Medienmacher und repräsentieren somit ein breites Meinungsspektrum.
Zur ersten Preisvergabe am 22. Juni 2004 in Berlin hatte die unabhängige Jury alle eingegangenen Bewerbungen zu sichten und zu bewerten. Diese Aufgabe erfüllten die nachstehenden Juroren:

Dr. Bernd Metzinger vom IKK Bundesverband ist Vorsitzender des Arbeitsausschusses Prävention des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen.

Hannes Lachenmair kommt von der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen e.V. in München und entwickelt unter anderem Konzepte zur Qualitätssicherung, Eltern- und Erzieherinnenfortbildung.

Thomas Osterkorn ist Chefredakteur der Zeitschrift Stern. Als Journalist möchte er Menschen ermutigen, durch Vorsorge gar nicht erst krank zu werden.

Ingeborg Holterhoff-Schulte sorgt als Leiterin des Referats Suchtprävention der Niedersächsischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren für eine bessere Vernetzung guter Projekte.

Prof. Dr. Arnold Lohaus befasst sich als Entwicklungspsychologe an der Universität Marburg mit frühkindlicher Entwicklung und Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen insbesondere durch Stressbewältigung.

Prof. Dr. Ines Heindl ist geschäftsführende Direktorin am Institut für Ernährungs- und Verbraucherbildung an der Universität Flensburg. Ihr Schwerpunkt liegt in der LehrerInnenausbildung zur Ernährung und Gesundheit.

Prof. Dr. Peter Paulus vom Institut für Psychologie an der Universität Lüneburg interessiert sich für gesundheitsfördernde Erziehung und Bildung und begleitet seit vielen Jahren Netzwerke zur gesundheitsfördernden Schule.

Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich leitet den Arbeitsbereich Sportwissenschaft III am Institut für Sportwissenschaft an der Universität Bayreuth. Ihre Aufmerksamkeit gilt der Unterrichts- und Bewegungsforschung.

Karin Müller, Leiterin einer Haupt- und Realschule in Greifswald, engagiert sich für die Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und in Modellversuchen zur Berufsfrühorientierung.

Dr. Robert Wegner leitet den Kinder- und Gesundheitsdienst des Gesundheitsamtes Köln.

Carsten Rumpeltin leitet das Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter des Gesunde Städte-Netzwerks. Er befürwortet nachhaltige Strategien der Gesundheitsförderung auf der Grundlage kontinuierlicher Organisationsentwicklung.
449 Projekte haben sich beworben (Bewerber).
213 von ihnen erfüllten die Teilnahmebedingungen und die Selektionskriterien der Jury und nahmen weiterhin am Wettbewerb teil (Teilnehmer).
40 dieser Teilnehmer nominierte die Jury als Kandidaten für den 1. Deutschen Präventionspreis (Nominierte).
22 von ihnen wurden visitiert, um konkretere Eindrücke vor Ort zu gewinnen, von anderen ergänzende Unterlagen angefordert.
Im Mai 2004 wertete die Jury die zusätzlichen Informationen aus und traf die Wahl der Preisträger nach einem Punktesystem.
Wir danken allen Bewerbern für ihr großes Engagement - unabhängig davon, wie weit sie im Wettbewerb gekommen sind!