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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung



Der Deutsche Präventionspreis 2005

Lächelnde Seniorin

Gesund in der zweiten Hälfte (50plus) lautet das Preisthema des Deutschen Präventionspreises 2005. Ausgeschrieben wurde es für Maßnahmen, die vernetzt und integriert:

  • die körperliche Gesundheit durch vorbildliche Ernährung, Bewegung, Entspannung, Stressbewältigung oder Suchtvorbeugung fördern.
  • die geistig-seelische Aktivität unterstützen.
  • die Eigenverantwortung und -kompetenz stärken, zum Beispiel durch Aktivitäten zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit, durch Unterstützung beim Übergang in den Ruhestand oder durch Anleitung zur Bewältigung von schwierigen Lebensereignissen wie den Verlust des Partners.
  • die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben / Partizipation ermöglichen.
  • Umfeld- und Umweltaspekte einbeziehen.

Dabei muss die Maßnahme mehrere Aspekte berücksichtigen, jedoch nicht alle in gleicher Weise umsetzen.

Ein grauhaarige Frau, im Hintergrund ein älterer Herr

Die Ausschreibung erfolgte ab Oktober 2004, Bewerbungen wurden bis zum 31. Januar 2005 online entgegen genommen. 258 Bewerbungen gingen ein. Nach der Vorselektion verblieben 198 Teilnehmer - insbesondere die geforderte Vernetzung, Integration und Berücksichtigung mehrerer Aspekte stellte für viele der ausgeschiedenen Projekte eine Hürde dar.

Und dies waren die bekannt gegebenen Beurteilungskriterien:

  • definierte, überprüfbare Zielsetzung
  • definierte Zielgruppe(n) der Maßnahme (innerhalb der Zielgruppe 50plus)
  • aktiver Einbezug der Zielgruppe(n) in Maßnahmengestaltung und -durchführung
  • bestehende Dokumentation der Maßnahme
  • Nachweis der Zielerreichung in Bezug auf die Zielsetzung
  • Fortführbarkeit der Maßnahme auch nach der Anschubfinanzierung
  • Übertragbarkeit der Maßnahme
  • Innovation, z. B. der Maßnahme als solche, bei der Kooperationsform oder Finanzierung
  • Erreichbarkeit für Bevölkerungsgruppen

in besonderen Problemlagen (sozial Benachteiligte, hochbetagte Frauen und Männer, Migranten und Migrantinnen).

Wie beim ersten Preis nominierte die Jury Projekte aus den verbliebenen Teilnehmern. Zudem wurde eine Reihe von Projekten vor Ort visitiert, um weitere Eindrücke zu erhalten.

Ende Mai wählte die Jury die Preisträger 2005. Bekannt gegeben wurden sie allerdings erst - wie auch im letzten Jahr - bei der Preisvergabe am 22. Juni 2005.

Informationen zu den fünf Preisträgern, dem Ehrenpreis und zur Preisverleihung finden Sie auf den nächsten Seiten.

Logo von Takeda Pharma

Wir danken an dieser Stelle unserem Sponsor

„Für Takeda Pharma ist es eine große Ehre, durch sein Engagement mitzuhelfen, den Deutschen Präventionspreis weiter zu etablieren und den Stellenwert der Prävention hervorzuheben.

Takeda Pharma initiiert schon seit Jahren unterschiedliche Präventionsmaßnahmen oder beteiligt sich an ihnen:

Bereits im dritten Jahr ist der „Urolisk“ unterwegs, ein Obelisk der Urologie, der im Mittelpunkt einer Informations- und Aufklärungskampagne zur Vorsorge gegen das Prostatakarzinom steht.

Eine groß angelegte Diabetes-Studie mit Jugendlichen, initiiert von der Europäischen Gesellschaft für Präventivmedizin in Frankfurt, wurde von Takeda Pharma unterstützt.

Auch in seinen anderen Therapiefeldern beteiligt sich Takeda an Präventionsmaßnahmen, so beispielsweise durch Bluthochdrucktests und Risikochecks.

Auf www.takeda.de erfahren Sie mehr über uns.“
Dr. Erich Brunn, Geschäftsführer


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