Am 22. Juni 2005 wurde in Berlin der Deutsche Präventionspreis 2005 vergeben. Bis dahin sichtete und bewertete eine unabhängige Jury die Bewerbungen und wählte die diesjährigen Preisträger aus.
Unsere Juroren sind Experten, Praktiker und Medienmacher zum Thema 50plus. Die erfahrenen und ausgewiesenen Fachleute in der Prävention und Gesundheitsförderung stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Ursula Lehr beendete Ihre berufliche Laufbahn als wissenschaftliche Direktorin des Deutschen Zentrums für Alternsforschung an der Universität Heidelberg. Die ehemalige Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit ist Autorin von über 700 Publikationen, u. a. der 2003 überarbeiteten Monografie „Psychologie des Alterns“.

Prof. Dr. med. Thorsten Nikolaus leitet als Geschäftsführer und Chefarzt die Bethesda Geriatrische Klinik in Ulm. Er ist Experte für Präventionsstrategien im höheren und hohen Lebensalter. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Sturzprävention, Fehl- und Mangelernährung im Alter und chronische Schmerzen im Alter.

Prof. Dr. phil. Andreas Kruse verantwortet seit 1997 als Direktor das Institut für Gerontologie an der Universität Heidelberg. Darüber hinaus ist er auch Vorsitzender der Sachverständigenkommission der Bundesregierung zum Fünften Altenbericht.

Ulla-Kristina Schuleri-Hartje engagiert sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Urbanistik vor allem für Sozialpolitik. Sie begleitet das Programm „Förderung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ und wirkt am Projekt „Lokale Agenda – Umwelt und Gesundheit“ mit.

Dr. rer. soc. Beate Robertz-Grossmann setzt sich als stellvertretende Geschäftsführerin der Bundesvereinigung für Gesundheit e.V. für Gesundheit und Alter(n) ein. Sie engagiert sich für eine Verbesserung von Qualitätssicherung und Evaluation in Prävention und Gesundheitsförderung.

Harald Mandl ist als Chefredakteur bei der Online-Redaktion des Wort und Bild Verlages (Apotheken Umschau) für die Internetportale GesundheitPro.de, BabyundFamilie.de, DiabetesPro.de und SeniorenPro.de verantwortlich. Daneben arbeitet er beim Aktionsforum Gesundheitssystem (afgis) mit.

Roswitha Verhülsdonk arbeitet als Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO) mit 86 Verbänden zusammen, die Prävention als wichtiges Verbandsziel haben. Die ehemalige parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie und Senioren engagiert sich u. a. als Vorstand in einem großen Caritas-Verband stark für Sozial- und Gesundheitspolitik.

Regina Schmidt-Zadel bekleidet seit dem 1. Juni 2004 das Amt der ersten Landesbehindertenbeauftragten in Nordrhein-Westfalen. Sie ist Ansprechpartnerin für Behindertenverbände, Selbsthilfegruppen und Betroffene und wirbt um das Verständnis und die Akzeptanz für die Belange behinderter Menschen.
258 Maßnahmen haben sich beworben (Bewerber).
198 von ihnen erfüllten die Teilnahmebedingungen und die Selektionskriterien der Jury und nehmen weiterhin am Wettbewerb teil (Teilnehmer).
Einige dieser Teilnehmer nominierte die Jury als Kandidaten für den Deutschen Präventionspreis 2005 (Nominierte).
Einige Teilnehmer wurden visitiert, um weitere Eindrücke zu erhalten. Ende Mai wertete die Jury die zusätzlichen Informationen zur Auswahl der Preisträger aus.
Wir danken allen Bewerbern für ihr großes Engagement und wünschen ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit!