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Der Deutsche Präventionspreis 2007

„Prävention stärken – lokal und regional“ lautete das Thema des Deutschen Präventionspreises 2007. Gesucht wurden kommunale und regionale Programme der Gesundheitsförderung und Prävention zur Förderung eines gesunden Lebensstils der Bevölkerung.

Ein weiß gekleidetes Mädchen schlägt ein Rad auf einer Wiese

Bewerben konnten sich rechtliche Träger von kommunal oder regional durchgeführten Initiativen und Programmen der Gesundheitsförderung und Prävention, die von einem oder mehreren Ressorts mindestens einer Gebietskörperschaft gemeinsam mit Sozialversicherungen und/oder dem privaten Sektor durchgeführt werden. Die Initiativen und Programme mussten zum Stichtag der Bewerbung seit mindestens einem Jahr praktisch umgesetzt sein und dürfen frühestens am 31. Dezember 2008 enden.

Die Ausschreibung des Deutschen Präventionspreises erfolgte im September 2006. Zur Vorbereitung auf den Wettbewerb konnte bereits im Oktober – vier Wochen vor Wettbewerbsbeginn - ein Muster des Online-Bewerbungsformulars mit zahlreichen Hinweisen und Tipps zur Bewerbung heruntergeladen werden. Am 20. November 2006 startete der Bewerbungszeitraum. Bis zum 21. Dezember 2006 konnten Bewerbungen über das Online-Formular auf der Website des Deutschen Präventionspreises eingereicht werden. 187 Maßnahmen bewarben sich um den Deutschen Präventionspreis 2007 – davon erfüllten 140 die anspruchsvollen Teilnahme- und Ausschreibungskriterien und wurden mit einer Teilnehmerurkunde ausgezeichnet.

Jede dieser Bewerbungen wurde von zwei Juroren unabhängig voneinander nach einheitlichen Kriterien bewertet. Bevorzugt wurden dabei Initiativen und Programme,

  • an denen Leistungserbringer aus dem Gesundheitswesen beteiligt sind,
  • für die vor der Zielfestlegung eine Ausgangsanalyse erstellt wurde,
  • bei denen die Zielgruppe(n) partizipativ bei der Konzeption und Durchführung eingebunden wird / werden,
  • für die Ziele nachweislich festgelegt und quantifiziert wurden (z.B. Veränderung im Gesundheitsstatus, -verhalten),
  • die auf der politischen Ebene verankert sind (z.B. durch einen Ratsbeschluss) und von dieser nachweislich unterstützt werden,
  • die die gesundheitlichen Chancen von Menschen in schwierigen Lebenslagen fördern,
  • die unter Einbezug aller oder mehrerer Einrichtungen (z.B. aller Kindergärten eines Stadtteils, Schulen, Altenheime, Betriebe) in der Fläche wirken,
  • die einen Multiplikatoreneffekt haben bzw. bereits transferiert (an anderer Stelle übernommen, reproduziert, implementiert) wurden,
  • in denen mit weiteren Akteuren nachhaltig vernetzt, arbeitsteilig und kooperativ gearbeitet wird,
  • in die bereits andernorts bestehende und bewährte Gesundheitsförderungs- bzw. Präventionsprojekte transferiert (übernommen, reproduziert, implementiert) wurden,
  • in denen Verhältnis- und Verhaltensprävention verpflichtend kombiniert wird,
  • die definierte Anreize für Leistungserbringer und -empfänger enthalten,
  • bei deren Durchführung Instrumente der Qualitätssicherung, des Qualitätsmanagements und der Evaluation angewendet werden und
  • bei denen belegbare Veränderungen erzielt wurden.

Aus den Teilnehmern nominierte die Jury zwölf Maßnahmen für den Deutschen Präventionspreis 2007. Nach den Visitationen im März 2007 durch Gunnar und Mirjam Stierle wählte die Jury auf einer Sitzung in Berlin die Preisträger 2007. Lesen Sie mehr über die drei Preisträger und die Empfänger des Anerkennungspreises auf der Seite Die Preisträger.


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