Acht Experten aus Wissenschaft und Praxis zum Thema „Prävention stärken – lokal und regional“ bildeten das unabhängige Juroren-Team:

Dipl.-Ing. Christa Böhme studierte nach einer Gärtnerlehre an der TU Berlin und erwarb dort ihr Diplom in Landschaftsplanung. Seit 1991 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Urbanistik mit den Arbeitsschwerpunkten Integrierte Stadtteilentwicklung, gesundheitsfördernde Stadtentwicklung und flächensparende Siedlungsentwicklung.

Dr. med. Helmut Brand* MSc, DLSHTM, MFPHM, Arzt für Öffentliches Gesundheitswesen leitet seit 1995 das Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst Nordrhein-Westfalen (lögd). Seit 2001 ist er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP). Zuvor war er im Öffentlichen Gesundheitsdienst bereits im Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke, als Referent im Niedersächsischen Sozialministerium und als Fachabteilungsleiter in der Gesundheitsbehörde Hamburg tätig.

Dr. päd. Holger Hassel ist diplomierter Erziehungswissenschaftler und Oecotrophologe. Als wissenschaftlicher Angestellter leitet er am Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) die Arbeitsgruppe Ernährung und Public Health. Weiterhin ist er Senior Consultant für Projektmanagement im Bereich Prävention und für die Einführung von Qualitätsmanagement nach dem EFQM-Modell sowie Trainer für verhaltenspsychologische Präventionsprogramme.

Die Juristin Dr. Agnes Klein* wurde im November 2006 zur Bildungs-, Jugend- und Sportdezernentin der Stadt Köln gewählt. Zuvor war sie als Richterin, als Dezernatsleiterin des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe und als Gesundheitsdezernentin der Stadt Münster tätig. Im Gesunden Städte-Netzwerk ist Dr. Agnes Klein Mitglied des Sprecherrates. Außerdem arbeitet sie in diversen Fachausschüssen zum Thema Bildung, Jugend und Sport auf der Ebene des Städtetages und in verschiedenen Arbeitsgruppen auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen mit.

Uwe Lübking ist studierter Rechtswissenschaftler und war nach dem 2. Staatsexamen als Referent beim Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen tätig. 1998 wurde er zum Beigeordnete des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gewählt und in diesem Amt 2006 bestätigt. Er leitet dort das Dezernat für Recht, Organisation, Jugend, Soziales und Gesundheit, Schule, Kultur und Sport. Außerdem ist Uwe Lübking ehrenamtlicher Richter am Bundessozialgericht, Mitglied des Bundesjugendkuratoriums und Verfasser von Lehrbüchern und Kommentaren zum Kommunalverfassungsrecht.

Prof. Dr. Klaus Pfeifer trat 2004 die Professur für Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Bewegung und Gesundheit am Institut für Sportwissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg an. Zuvor war er Professor für Training und Gesundheit am Institut für Sportwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf den Gebieten Bewegung und Gesundheit, Qualitätssicherung bewegungsbezogener Interventionen zur Gesundheitsförderung sowie Test und Analyse motorischer Funktionen/Funktionsdiagnostik des Bewegungssystems.

Der Kommunalbeamte a.D. Wilhelm Schmidt war von 1978 bis 1986 Abgeordneter im niedersächsischen Landtag und wurde 1987 Mitglied des Bundestages, wo er von 1998 bis 2005 als Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD tätig war. Heute ist er als Unternehmensberater in der freien Wirtschaft tätig. Neben zahlreichen weiteren Vorstandsposten in verschiedenen Vereinen und Verbänden ist er Vorsitzender des Bundesverbandes des Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Die diplomierte Chemikerin Dagmar Szabados* übernahm 1990 für die Stadt Halle/Saale politische Verantwortung in unterschiedlichen Funktionen. Seit 1994 verantwortete sie u.a. als Beigeordnete das Ressort Jugend, Soziales und Gesundheit. Am 1. Mai 2007 trat sie ihr Amt als Oberbürgermeisterin der Stadt Halle an. Weiterhin ist Dagmar Szabados Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten und Beiräten, wie z.B. dem Ausschuss für Gesundheit beim Deutschen Städtetag.
Die mit einem * gekennzeichneten Juroren arbeiteten bei der Vorauswahl und der Nominierung zum Deutschen Präventionspreis 2007 mit.
187 Maßnahmen haben sich beworben (Bewerber).
140 von ihnen erfüllten die Teilnahme- und Selektionskriterien der Ausschreibung und nahmen am Wettbewerb weiter teil (Teilnehmer).
12 dieser Teilnehmer nominierte die Jury für den Deutschen Präventionspreis 2007 (Nominierte) und wurden von Vertretern der Geschäftsstelle visitiert.
3 Maßnahmen wählte die unabhängige Fachjury zu den Preisträgern 2007, die am 19. Juni 2007 in Berlin prämiert wurden.
Bei 1 Maßnahme erhielten die Teilnehmer einen Anerkennungspreis.
Wir gratulieren den Preisträgern, danken allen Bewerbern für ihr Engagement und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit!