Darstellungsoptionen und Service-Funktionen

Diese Website ist ein Service der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung



Unternavigation


Preisverleihung

Deutscher Präventionspreis 2009 geht an 12 Grundschulen in Deutschland

Vor 300 Gästen nahmen die Vertreterinnen und Vertreter der insgesamt zwölf Preisträgerschulen aus ganz Deutschland bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin ihre mit insgesamt ca. 100.000 Preisgeld verbundene Auszeichnung aus den Händen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt entgegen. „Die Gesundheit eines Kindes ist entscheidend für seinen Lebensweg. Ein Kind, das gesund aufwächst, sich viel bewegt und ausgeglichen ist, lernt besser. Es hat mehr Chancen in der Schule und in der Folge einen besseren Start in Ausbildung und Beruf. Hier kommt der Grundschule eine besondere Bedeutung zu“, erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt anlässlich der Preisverleihung. Im Anschluss fand eine Fachveranstaltung statt, bei der sich die 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Jury und Vertreterinnen und Vertretern der prämierten Schulen zu den Themen Ernährung, Bewegung, psychosoziale Gesundheit, Elternarbeit sowie Vernetzung und Kooperation austauschen konnten.

Mit durchdachten Konzepten zur Gesundheitsförderung und großem Engagement haben die Siegerschulen gezeigt, wie Gesundheitsprävention in Grundschulen lebendig wird. „Nicht die einmalige Aktion, sondern das stetige Bemühen während des Unterrichts ebenso wie im Umfeld der Pausen und der sonstigen Betreuungs- und Freizeitangebote bringt den Erfolg“, so Manfred Lautenschläger, geschäftsführender Gesellschafter der Manfred Lautenschläger Stiftung.

Ein Schwerpunkt des diesjährigen Präventionspreises liegt in der Förderung der Gesundheitschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien. „Die heute ausgezeichneten Schulen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie Programme und Ansätze der Gesundheitsförderung in einem pädagogischen Konzept so verankern, dass die konkreten Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien berücksichtigt werden“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Sie beteiligen Kinder an Entscheidungen, bieten ihnen kreative und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, sorgen für eine gesunde Ernährung im Schulalltag, vermitteln Esskultur und ermöglichen darüber hinaus, dass Kinder über das sprechen können, was ihnen auf dem Herzen liegt.“

Unter deutschlandweit über 600 Teilnehmerschulen, die sich online mittels eines umfangreichen Fragebogens für den Deutschen Präventionspreis beworben hatten, ermittelte eine achtköpfige Fachjury die Grundschulen, die sich in herausragender Weise um die körperliche, seelische und soziale Entwicklung ihrer Kinder verdient machen. Bereits im Februar wurden die besten zwölf Schulen von der Jury für das Berliner Finale nominiert und von Mitgliedern der Jury und Vertreterinnen und Vertretern der Träger des Wettbewerbs besucht. Dabei gingen neben dem Zusammenspiel der Schwerpunkte Ernährung, Gesundheit und psychosoziale Gesundheit auch die Elternarbeit sowie die Vernetzung der Schule in die Jurybewertung ein. Ein weiteres Augenmerk lag auf der Verbesserung der Gesundheitschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien.

Unter dem Motto „Gesund aufwachsen“ wurde der Wettbewerb vom Bundesministerium für Gesundheit, der Manfred Lautenschläger Stiftung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ausgeschrieben.
 
zu den Preisträgern


Weiterführende Inhalte