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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


 

Grußwort

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Heranwachsen, erwachsen werden bringt für Kinder und Jugendliche vielfältige Herausforderungen mit sich, die sie meistern müssen. Eine oft schwierige Zeit, nicht nur für die Heranwachsenden, auch für Eltern oder Lehrkräfte.

Damit sie die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln können, brauchen Kinder und Jugendliche eine aufmerksame und einfühlsame Begleitung. Sie müssen sich und andere verstehen lernen, brauchen Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Die Erfahrung, auch in schwierigen Situationen bestehen oder Konflikte gewaltfrei lösen zu können, bringt sie dabei ebenso voran wie die Möglichkeit, gesunde Lebensstile kennen zu lernen wie gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und einen achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper.

Nicht alle Kinder und Jugendliche kommen gleich gut mit den an sie gestellten Anforderungen klar. Manche leben vielleicht in belastenden Verhältnissen, andere tun sich schwer, ihren Platz in der Gruppe zu finden oder probieren vieles aus, bis sie ihren eigenen Weg gefunden haben.

Gesundheit ist eine wichtige Ressource für eine gelingende Lebensgestaltung. Neben den Eltern oder anderen häuslichen Bezugspersonen leisten Schulen hier einen wichtigen Beitrag. Gesundheitsförderung in der Schule gelingt dann, wenn Lehrkräfte die unterschiedlichen Möglichkeiten, Bedürfnisse und Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen im Blick haben, Vertrauen herstellen und bei Bedarf konkrete Unterstützung und Hilfe geben können. Wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern, aber auch mit anderen Einrichtungen z.B. Jugendfreizeiteinrichtungen, Beratungsstellen oder Sportverbänden vor Ort.

Bildung ist mehr als die Vermittlung von Wissen. Angesichts der Bedeutung, die der Schule für Heranwachsende zukommt, freue ich mich sehr, dass wir in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit und unserer Partnerin, der Manfred Lautenschläger Stiftung, den Deutschen Präventionspreis für das Thema „Gesund aufwachsen - ganzheitliche Förderung von Heranwachsenden in der Sekundarstufe I“ vergeben können. Ich danke insbesondere der Lautenschläger Stiftung ganz herzlich für ihr starkes Engagement im Deutschen Präventionspreis 2010.

Seit 2004 zeichnet der Deutsche Präventionspreis jedes Jahr bundesweit herausragende Projekte zur Gesundheitsförderung aus. Viele Schulen der Sekundarstufe I engagieren sich für gesunde Lebenswelten. Sie möchten wir würdigen und bekannt machen. Auf diese Weise können auch viele andere davon profitieren.

Ihre Bewerbungen erwarte ich mit großem Interesse.

Prof. Dr. Elisabeth Pott


Weiterführende Inhalte

Die 5 Phasen des Präventionspreises

Bewerbung
26.10.2009 bis 11.01.2010

Bewertung durch die Jury
12.01.2010 bis 07.03.2010

Bekanntgabe der Nominierten und Schulbesuche
ab 08.03.2010

Preisverleihung
Juni 2010

Dokumentation
ab Juni 2010

Die Träger

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