
Erwachsen werden ist mit seinen vielfältigen Herausforderungen oft eine schwierige Zeit für Kinder und Jugendliche. Wir wissen, nicht alle werden gleich gut damit fertig. Umso wichtiger sind Schulen, für die Bildung mehr ist als die Vermittlung von Wissen. Engagierte Lehrerinnen und Lehrer stärken Heranwachsende in ihrer Persönlichkeit. Sie unterstützen sie darin, sich und andere verstehen zu lernen, sich einzusetzen und auch mit schwierigen Situationen umzugehen. Viele Schulen leisten hier Vorbildliches.
Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Manfred Lautenschläger-Stiftung, stellen wir deshalb, wie schon im vergangenen Jahr, Schulen in den Mittelpunkt des Deutschen Präventionspreises 2010. Zielgruppe sind dieses Mal Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren. Wir wollen wieder vorbildliche Schulen finden und durch deren Prämierung und Bekanntmachung die notwendigen Anregungen und Impulse zur Nachahmung geben.
Mit dem Deutschen Präventionspreis 2010 sollen Schulen ausgezeichnet werden, die in ihrem Schulalltag systematisch die körperliche, seelische und soziale Entwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler fördern und dabei insbesondere die Gesundheitschancen von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien verbessern. Die Schulen sollen dabei auch neue Wege gehen, sich mit Akteuren und Diensten in der Kommune vernetzen oder mit anderen Einrichtungen wie Sportvereinen oder Kultureinrichtungen zusammenarbeiten. Angesprochen sind alle Schulformen, von der Hauptschule bis zum Gymnasium.
Alle Schulen, die sich in diesem Feld engagieren, lade ich ein, ihre Erfolgsgeschichte einzureichen und wünsche ihnen bei ihrer Bewerbung viel Erfolg.
Dr. Philipp Rösler